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Mein Weg zum veganen Leben - Sandra

 

Schon Recht früh als Kind empfand ich Fleisch essen als ungerecht und als irgendwie falsch.

Keine Ahnung wie es genau dazu kam.

Beide Eltern waren Fleischesser und haben mir keine besonderen Anreize dazu gegeben.

 

Mein Vater erzählt mir jedoch Geschichten wie ich mich z.B. als 3jährige beim Einkaufen schon über “die Fische im Glas” lautstark ekelte und sie auch bedauerte.

 

In meiner Grundschulabschlusszeitung beschrieb mich eine Mitschülerin so:

“Sandra mag Pferde, hat blonde Haare, ist tierlieb, isst kein Fleisch oder andere Tiere.(…)” .

Ich musste doch sehr lachen über diese süße Formulierung in der erst kürzlich wieder gefundene Zeitung.

Richtig ernst nahm ich das Thema aber erst ca. ab meinem 12. Lebensjahr. Da bin ich bewusst auf meine Eltern zugegangen und verkündete, dass ich kein Fleisch mehr essen mag. Die ersten Jahre waren hin und wieder von “kleinen” Rückfällen geprägt (ich habe z.B. da noch Fisch gegessen).

 

Doch je älter ich wurde und umso mehr Wissen ich zu dem Thema ansammelte, umso wichtiger wurde es mir. Geschätzt seit meinem 17. Lebensjahr lebe ich streng vegetarisch und seit Mitte 2018 vegan.

Eier und Milch waren nie so mein Ding, aber vor allem verarbeitet habe ich sie bis dahin noch zu mir genommen.

Der “Käse - Entzug” fiel mir anfangs am schwersten.

Man entdeckt beim Umstieg aber so viele tolle neuen Produkte, Gerichte und Möglichkeiten und das Ausprobieren neuer Dinge hat mir richtig Spaß gemacht. So war der Käse auch schnell vergessen. 😉

Cube mit dem PETA2 Streetteam Duisburg, Foto: Sven Manske
Cube mit dem PETA2 Streetteam Duisburg, Foto: Sven Manske

2018 war auch das Jahr indem ich mit dem Tieraktivismus in Kontakt kam und mich auch wieder intensiver, vor allem mit dem Thema Massentierhaltung beschäftigte.

 

Die einzige logische Konsequenz war für mich komplett vegan zu leben.

Ich nahm an vielen Aktionen verschiedener Streetteams teil und fühlte mich als “Neuaktivist” richtig wohl.

Man hatte endlich das Gefühl doch etwas bewegen zu können und andere Menschen zu erreichen. Ich merkte das noch viel Unwissen in dem Bereich herrscht oder vielleicht oft einfach auch nur Verdrängung.

Ich empfinde das Thema Fleischkonsum und Massentierhaltung als dringendstes Thema unserer Zeit, wenn man seine Auswirkungen betrachtet.

Bezogen nicht nur auf das unsägliche Tierleid, sondern auch auf unsere Umwelt, Gesundheit und die Auswirkungen auf Menschen die irgendwo auf der Welt leben und darunter zu leiden haben.

 

Es sollte dringend gehandelt werden und den Menschen bewusster werden, welche Auswirkungen ihre Form des Konsums negativ, aber eben auch positiv haben kann.

 

Immer mehr Menschen werden schon vegan und der Trend geht in eine positive Richtung.

 

So kam Ende 2018 auch die Idee zu diesem Blog.

Witzigerweise zeitgleich mit meiner Schwester Mareike (wenn das kein Schicksal ist 😉) und so taten wir uns zusammen.

Ich hoffe das wir auch hier viele Menschen erreichen können. Interessierte, Einsteiger und auch erfahrene Veganer.

Um Fragen und Probleme zu klären, Anregungen zu schaffen, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu bewirken.

 

SANDRA

 

 

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